Liebe in der Welt eines Asperger Borderliners

Das hier ist der Versuch mein Verhalten gegenüber Jennifer und die Uhrsachen zu Analysieren. Durch die sachliche Reflektion meines Lebens möchte ich meiner Borderline Persönlichkeitsstörung auf dem Grund gehen und schauen wie meine psychischen Krankheiten Einfluss auf mein verhalten Jennifer gegen über haben. Ich werde die 9 Jahre die Jennifer und ich uns kennen erst mal durch gehen und mich dann genauer auf mein eigenes Leben und prägende Ereignisse konzentrieren.

In Moment herrscht in meinen Leben sehr große Unsicherheit und ein großes inneres Chaos. Ich möchte jetzt selbst Analysieren wie es wirklich in mir und meinen Leben aussieht. Die Schönklinik Eilbek und die Asklepios Klinik Ochsenzoll haben mir beide unabhängig voneinander die Diagnose Borderline gestellt. Seit frühster Kindheit wurde mir die Diagnose Asperger Autismus gestellt, später wurde daraus Atypischer Asperger Autismus. Mit den Asperger Syndrom habe ich mich schon ausführlicher Beschäftigt und auch viel dazu auf meiner Homepage hier im Psychologie Bereich geschrieben. Die Borderline Diagnose blieb aber von mir selbst viel zu lange unbeachtet.

Als ich Jennifer im Wilhelmstift kennengelernt habe

Ich schreibe diesen Artikel für euch aber in erster Linie für mich selbst weil ich mich selbst und mein Verhalten gegen über Jennifer besser nachvollziehen und letztendlich auch verstehen will. Ein Schwerpunkt bei der Borderlineerkrankung ist Nähe und Distanz. Je mehr ich versucht habe Jennifer näher zu kommen desto weiter ist sie von mir Weg gegangen. Jennifer ist damals zum Mittelpunkt des Lebens geworden. Sieht man es aus der Sicht des Asperger Syndroms dann handelt es sich um eine Fixierung. Doch auch innerhalb der Borderline Persönlichkeitsstörung wird eine geliebte Person zum Mittelpunkt des Lebens. Damals im Wilhelmstift wollte ich immer bei Jennifer sein, das wurde Jennifer jedoch zu viel. Jennifer fühlte sich also Bedrängt! Hinzu kam das meine Gefühle damals so zu sagen Explodiert sind, ich hatte einen richtig extremen Ausbruch meiner Gefühle und habe Jennifer in Wohnzimmer der Station vor allem anderen gesagt was ich für sie empfinde. Wenn ich heute an dieses Ereignis zurück denke, es muss Jennifer sehr unangenehm ja vielleicht sogar peinlich gewesen sein. Am nächsten Tag wollte ich beim Mittagessen neben Jennifer sitzen. Mir ist inzwischen klar geworden das die Thematik rund um Nähe und Distanz ein Schwerpunkt ist was Jennifer und mich Betrifft. Im weiteren Verlauf werde ich mir das ganze genauer analysieren.

Nach der Entlassung aus dem Wilhelmstift

Als ich aus der Psychiatrie von Wilhelmstift entlassen wurde ging erst mal alles so weiter gut. Nach einigen Tagen sind die Emotionen und Gefühle wieder explodiert weil mir klar geworden ist wie sehr mir Jennifer fehlt. Ich habe von nun an ständig versucht in das Wilhelmstift zurück zu kommen doch meine Erzeuger haben meine Versuche und Wünsche nie richtig gedeutet. Ich habe dann angefangen mich selbst zu verletzen. Ich war plötzlich in einer Binären Welt wo alles entweder weiß oder nur Schwarz war. An den Tagen wo alles Schwarz war und ich keine Gefühle hatte, da habe ich mich mit einer Rasierklinge oder einen Tepichmesser selbst verletzt. In dieser Zeit habe ich auch angefangen den Nachnamen von Jennifer heraus zu finden und nach dem Kontakt mit Jennifer zu suchen. Eines Tages habe ich sie dann zufällig bei Facebook gefunden weil Facebook mir Jennifer als Freundesvorschlag angezeigt hat. Dafür muss ich Mark Zuckerberg und sein Facebook wirklich danken. Ich habe mehrmals versucht Jennifer eine Freundschaftsanfrage zu schicken doch sie hat jedes Mal abgelehnt. Ich habe sie mehrmals angestupst doch keine Antwort. Das hat mich weiter in die Verzweiflung getrieben.

Ich erinnere mich noch an eine Situation, ich hatte ein Termin im Wilhelmstift bei Dr. Walter bei ihn wurde ich nach meiner Entlassung von der Station G2 noch ambulant weiter behandelt. Ich habe mit meiner Erzeugerin unten im Foyer gewartet und da habe ich Jennifer und ihre Mutter getroffen. Jennifer war nicht erfreut mich zu sehen. Am selben Abend hat meine Erzeugerin die Situation noch weiter zur Eskalation gebracht. Mir ging es schlecht und dadurch hatte meine Erzeugerin wiederum macht über mich die sich auch gegen mich ausgeübt hat. Am Ende haben meine Erzeuger die Polizei gerufen und mich in das AK-Harburg auf die Kinder Jugend Psychiatrie abgeschoben. Wie es mir seelisch und psychisch ging hat sie an diesen Abend genau so wenig interessiert wie sonst auch.

Zur selben Zeit habe ich angefangen in meiner Inneren Welt (und ja die Innere Welt ist Typisch für Menschen die das Asperger Syndrom haben) um zu bauen und Jennifer einen festen Platz innerhalb dieser kleinen inneren Welt zu geben. Durch dieses System bin ich einigermaßen soweit Stabil geblieben das ich ein Minimum an Funktionalität aufrecht gehalten habe.

Ich habe in dieser Zeit bereits schon meine eigene Identität verloren und meinen eigenen Nachnamen für mich selbst gegen Jennifers ersetzt. Zu dieser Zeit habe ich meine Organisation die für mich die Gemeinschaft von mir und meinen Plüsch Delphinen repräsentiert von Zentrix Network in Herbrich Corporation geändert und diese Domain registriert so hatte ich letztendlich eine Identität in der ich mich sicher und wohl fühle auf Basis von Jennifer. So wurde aus meinen System Anorexia Nervosa letztendlich auch Herbrich-19 (damals war Jennifer 19 Jahre alt) und als ich angefangen habe zu rappen habe ich mich auch einfach Herbrich-17 genannt (Damals war Jennifer 17 Jahre alt). Wie ich das zuordnen soll weiß ich nicht. Es ist anderseits eine Fixierung auf Jennifer (Asperger Syndrom) anderseits könnte es auch mit meiner Borderline Störung zusammen hängen.

Damals bin ich auch in regelmäßigen Abständen zu Jennifers Wohnhaus gefahren weil ich es einfach nicht ertragen konnte so weit weg von Jennifer zu sein. Jetzt wo sie nicht mal in Hamburg wohnt wird es fast unerträglich für mich. Inzwischen ist mir selbst klar dass es an Stalking grenzt. Und ich bin Jennifer dadurch wieder viel zu nahe gekommen obwohl ich es nie wirklich wollte. Doch als der innere Druck zu stark wurde musste ich einfach, auch wenn ich selbst gar nicht wollte aber meine Psyche hat mich selbst dazu gezwungen.

Mein damals bester Freund hat mir dann geraten das Hotmail Konto von Jennifer zu Hacken um ihr zu Beweisen was ich so drauf habe. Das war (sehe ich inzwischen selbst ein) ein klarer Grenzübertritt von denen es in Zukunft leider noch mehrere geben wird. Besagter Freund hatte nach meiner Entlassung damals selbst etwas mit Jennifer angefangen. Ich möchte hier keine Namen nennen aus Respekt aber alle die mich kennen Wissen glaube ich eh wem ich meine.

Das inzwischen immer Stärker werdende verlangen nach Jennifer hat mich dazu geführt dass ich dann Kontakt mit den Anonymous Kollektiv Hamburg aufgenommen habe mit der Bitte das Wilhelmstift zu Hacken um mir die Krankenakte von Jennifer zu beschaffen. Das resultierte er aus einer Impuls Handlung in einer Situation akuter Verzweiflung. So wurde ich Opfer von massiven Cybermobbing und Hackerangriffen aber leider auch Jennifer. Und das tut mir bis heute immer noch sehr leid. Ich glaube zu dem Zeitpunkt hatte Jennifer schon eine tiefere Abneigung gegen mich.

In meiner Zeit wo ich in der Jugend Initiative St. Pauli war gab es dann die erste Esskallation, ich habe dann selbst das Wilhelmstift Krankenhaus gehackt und mir ihre Patientenakte herunter geladen und einige andere von Menschen die mir wichtig waren. Der Grund war eigentlich recht simpel, ich bin erst mal nicht wegen Jennifer in das Wilhelmstift gegangen sondern weil ich ein Auftrag hatte, ein ehrmaliger Mitpatient wollte unbedingt Wissen was in seiner Akte drinnen steht wegen eines Vorfalls damals wo er Angst hatte das Wilhelmstift könnte denken er wäre schwul. Ich habe ihn seine Akte verschafft aber als ich drinnen war konnte ich nicht anders also habe ich mir die Daten von Jennifer und paar anderen auch noch gezogen. Damit habe ich den Kontakt mit Dr. Walter und den Wilhelmstift kaputt gemacht. Als ich auf den Servern noch perverses Material gefunden habe (inzwischen weiß ich das, dass Wilhelmstift selbst damit nichts zu tun hatte) und die EDV-Abteilung von Wilhelmstift beschuldigt habe, war mein Ruf beim Wilhelmstift komplett durch.

Schon damals in der Wohngruppe Frohmestraße war das so als ich da Ziel von Mobbing wurde weil ich halt anders als die anderen Jugendlichen waren bin ich einfach zu Jennifers Wohngruppe geflüchtet und habe vor den Haus gechillt. Für mich war es und ist es heute immer noch ein Sicherer Ort wo hin ich mich zurück ziehe wenn es mir in der Welt draußen zu viel wird.

Jennifers Wohnorte wurden einfach zu einem Fixpunkt in meiner inneren Welt, diese Orte geben mir immer noch Sicherheit wenn ich nicht mehr weiter weiß und fangen mich ab wenn ich wieder an dem Punkt angekommen bin wo ich kurz vor dem Ende stehe. Ich beschränke mich inzwischen nur noch darauf in so einen Fall zu Jennifers alter Wohngruppe zu fahren. Jennifer wohnt nicht mehr dort und deswegen ist es für Jennifer weniger übergriffig.

Bis jetzt bin ich Jennifer gegen über sehr Übergriffig gewesen. Ich bereue es sehr wie ich mit alle die Jahre über gegen über Jennifer verhalten habe. Ich wünschte ich könnte es rückgängig machen, doch leider geht es nicht. Der erste Schritt ist das ich mich jetzt mir mit selber und meinen verhalten gegen über Jennifer auseinander setze.

Das Dunkle Internet

Herr Brandl, mein ehrmaliger Betreuer aus der Jugend Initiative St. Paule hat mir geholfen dass ich wenigstens Kontakt mit Jennifer hatte. Doch auf meiner Jagt nach Anerkennung in der Hackerszene und im Darknet, auf der Jagd nach dem Bitcoins habe ich mir Feinde gemacht und mich mit den falschen Leuten eingelassen. Leuten denen ich vertraut habe obwohl ich sie nicht mal persönlich kannte. Als ich aus der Jugend Initiative St. Pauli rausgeflogen bin wurde mein damaliges Serversystem bei der Myloc gehackt und auf meinen Servern wurde eine versteckte Website ins Tor Netzwerk platziert mit dem hässlichen Titel Kill and Winn. Auf der Seite ging es nur darum Jennifer gegen eine Entlohnung von 10 lächerlichen Bitcoins zu töten. Mein damaliger Anwalt hat mir geraten es vor Gericht zu gestehen. Klar die arschlöcher von LKA Hamburg haben nur alle Computer zuhause Beschlagnahmt aber mit dem Server selbst haben die sich gar nicht beschäftigt also wie sollten sie denn da auch was finden was meine Behauptungen unter Beweis stellen sollte. Dieses Ereignis war das Endgültige aus, Jennifer hasst mich jetzt über alles und will gar keinen Kontakt mehr mit mir haben. Seid diesen Ereignis bin ich selbst ein zweites Mal Traumatisiert.

Ich kann einfach nicht verstehen wieso Jennifer immer noch denkt das diese Kill and Winn Seite von mir erstellt wurde. Abgesehen davon das diese Seite sehr schlecht programmiert wurde was eine Beleidigung an mich gewesen ist, das finde ich nicht mal im Anbetracht der Lage so schlimm. Auf der anderen Seite bin ich auch hier in meine bekannte Vermeidungsstrategie gegangen was Jennifer wieder glauben ließ ich würde sie anlügen. Das Argument des LKA Beamten Christopher S das ich gewusst habe wo die Dateien der Kill and Winn Seite liegen würden ist schwach, ich habe eine API für den Betrieb von Darknet Seiten im meinen Computersystem programmiert und es gibt nur einen Ordner der für das Hosting dieser Seiten im System verwendet werden konnte.

Viel schlimmer Fand ich dass es Jennifer dadurch schlechter als eh schon ging. Klar ich meine Wenn am Abend plötzlich die Polizei bei Jennifer klingelt und ihr mitteilt jemand hat eine Seite im Darknet erstellt auf der aufgefordert wird sie gegen 10 Bitcoins um zu bringen, ich an Jennifers stelle würde mich auch erst mal verdächtigen.

Ich kann Jennifer weder vergessen noch gibt es ein Ersatz für sie

Ich habe immer wieder vor Jennifers Haus vorbei geschaut aber nie länger als eine Zigarette. Ich kann mich immer noch nicht von Jennifer lösen. Ich habe etliche Male versucht Jennifer zu vergessen und einen Ersatz für Jennifer in meinen Leben zu finden aber ich werde wie es aussieht Jennifer für immer lieben. Der Zeitraum von 17.12.2010, jenen Datum wo Jennifer in das Wilhelmstift zur Kriese aufgenommen wurde und wir uns das erste Mal gesehen und kennengelernt haben bis zum Heutigen Tag (18.02.2019) an denen ich diesen Text geschrieben habe, das sind inzwischen schon 9 Jahre!

Auf irgendeine Art und Weise wollte ich mich an Jennifer anpassen aber das war der falsche Weg, das ist mir inzwischen klar geworden. Und auch ist es der falsche Weg alles auf meine Erkrankungen zu schieben. Ich denke zu einen Teil ist es Borderline aber auch das Asperger Syndrom. Dafür dass Jennifer mich (verständlicher Weise) hasst, hasse ich mich selbst jedoch umso mehr. Das äußert sich dann in selbstzerstörerischen Verhalten und den (teilweise) exzessiven Konsum von Drogen.

Ein weiterer Grund warum ich das hier alles aufschreibe ist die Hoffnung dass Jennifer mich vielleicht eines Tages verstehen kann oder sich zumindest vorstellen kann wie es auf der anderen Seite, auf meiner Seite aussieht. Ich würde sehr gerne von Jennifer wissen wie sie diese schrecklichen 9 Jahre erlebt hat aber ich denke ich kann es mir schon sehr gut vorstellen, was mich wiederum zur Rasierklinge treibt an Schwarzen Tagen oder in nahezu unendliche Trauer an weißen Tagen.

Ich habe inzwischen wieder herausgefunden wo Jennifer wohnt aber ich versuche es Krankhaft zu ignorieren. Ich habe schon eine Festplatte kaputt bekommen als ich kurz davor war mich in die Computersysteme von Jennifers neuer Einrichtung zu hacken, da habe ich einfach den Laptop auf den Boden geschmissen und habe dann eine Überdosis Tabletten eingenommen um zu vergessen. Was ich an mir selber hasse ist mein sehr großes Wissen über Computersysteme, Netzwerke und das Internet. Großes Wissen denen ich nicht würdig bin. Das mich immer in Probleme gebracht hat und mein Leben kaputt gemacht hat. Hätte ich Jennifer nicht gehackt dann hätten wir vielleicht wenigstens Freundschaftlichen Kontakt. Hinzu kommt noch das ich niemanden habe mit den ich wirklich offen drüber reden kann. Was Jennifer angeht bin ich sehr Misstrauisch. Auf der anderen Seite ist der Computer und das Hacken teilweise zu einer Sucht geworden. Ich verbringe meine Zeit aber aus selbst Schutz nur in Lab Umgebungen und zugelassenen offenen Penetration Test Systemen oder mit Programmieren von meiner Herbrich-24 Software oder halt meiner Homepage. Ich hoffe dass ich es schaffen werde, alleine oder mit Hilfe mich zu ändern und wenigstens wieder Freundschaftlichen Kontakt mit Jennifer zu haben wenn das überhaupt möglich ist. Sicher bin ich mir nicht.

Ich kann verstehen warum Jennifer mich hasst

Ich kann verstehen dass mich Jennifer nach diesem Vorfall hasst. Und auch mein ehrmaliger Therapeut Dr. Joachim Walter aus dem Wilhelmstift sagte eins wo Hass ist war früher auch Liebe. Jennifer fand mich mal toll aber ich habe es versaut. Ich weiß dass ich zu viele Fehler gemacht habe und jetzt kämpfe ich dagegen an weitere zu machen. Es muss sehr schrecklich für Jennifer gewesen sein als damals die Polizei an ihrer Tür geklingelt hat und die Beamten Jennifer sagten jemand hat im Darknet eine Seite aufgemacht mit der Abforderung sie umzubringen. Und dass ich mit Bitcoins arbeite wusste sie ja auch, spätestens aus meinen Domian Anruf. Ich hoffe nur noch auf eine letzte Chance von Jennifer. Ich weiß das was ich getan habe mir nicht zu vergeben ist. Ich habe damals die Kontrolle verloren bei der Sache mit Anonymous. Und meine Bitcoins sammele ich für den Graumannsweg 6, den einzigen Ort an den ich mir Geborgenheit und ein Gefühl von zuhause erhoffe. Herr Brandl von der Jugend Initiative St. Pauli hat mir ja geholfen den Kontakt zu Jennifer wenigstens wieder herzustellen und dann als dass passiert ist war der Kontakt zu Jennifer völlig weg. Ich mit meinem Betreuer von PST gesprochen und da haben wir aufgearbeitet was Herr Brandl mir damals über die Moral gesagt hat. Nach so vielen Jahre habe ich herausgefunden wer für den Hack auf meinen alten Sever verantwortlich war aber damals war der Typ fast noch ein Kind, so wie ich selbst mal am Computer angefangen habe. Mein Betreuer hat mich gefragt warum ich de nicht fertig gemacht habe, ich habe geantwortet weil die Wertvorstellungen von Ethik und Moral die mir von Herr Joseph Brandl (den ich für mich persönlich als Mentor sehe) wurde mich dazu veranlasst hat die richtige Entscheidung zu treffen.

Wie ich wirklich bin weiß Jennifer leider nicht

Wie ich wirklich bin weiß Jennifer leider nicht. Ich wünschte Jennifer könnte mich auch so kennen lernen wie ich wirklich bin. Abseits des Internets oder Ausnahmesituationen wie denen wo ich vor ihren Haus stand. Ok, ich glaube ich muss eine Pause machen. Ich habe Tränen in den Augen weil mich die durch das schreiben aufgekommenen Gefühle gerade sehr überfordern. Das ist wiederum sehr Typisch für die Borderline Störung.

So, ich bin wieder da. Ich konnte mich nach einer Zigarettenpause ein wenig beruhigen so dass ich jetzt weiter schreiben kann. Was es auch nicht gerade einfacher macht ist das Jennifer genauso wie ich auch die Borderline Persönlichkeitsstörung hat. Auch bei Jennifer ist es sicherlich nicht wirklich anders als bei mir auch wenn ich darüber nur spekulieren kann. Ich wünsche mir nur das Jennifer sich das hier eines Tages mal in Ruhe durchliest und mich vielleicht verseht.

Ich selbst habe eines Tages bei Jürgen Domian in der Talksendung von 1live angerufen und seitdem bin ich irgendwie Teil eines Internet Kollektivs namens Krautchan (inzwischen Kohlchan) wo ich Anerkennung gefunden habe. Rein rational ist mir schon klar dass ich auch da nur verarscht werde aber irgendwie habe ich dort aus richtige Freunde gefunden die ich auch in realen Leben kenne. Doch auch da wird ab und an Jennifer von mir zum Thema gemacht. Ich selbst muss lernen mich zu beherrschen und mir ist es inzwischen auch schon klar geworden es wenn überhaupt nur noch die letzte Chance gibt auf irgendeinem Kontakt mit Jennifer denn sie auch will. Das bedeutet für mich ich muss mich ändern komme was wolle aber ich weiß selber nicht wie ich es alleine schaffen soll und mit meinen Betreuern darüber zu so offenen zu reden wie ich es hier schreibe schaffe ich einfach nicht. Schreiben fällt mir viel leichter als mit anderen Menschen drüber zu reden. Wenn sie Wissen wo rum es geht und mich darauf ansprechen ist es für mich schon viel einfacher. Auch das ist vielleicht sogar ein Grund warum ich das hier schreibe.

Ich habe immer zu viel auf meine eigenen Gefühle geschaut aber Jennifer ist ein wundervoller und guter Mensch mit eigenen Gefühlen. Diese Tatsache habe ich leider vor langer Zeit aus den Augen verloren. Die Borderline Störung macht es mir schon sehr schwer auf meine eigenen Gefühle zu schauen. Da auch noch an Jennifer zu denken ist sehr schwer und genau das hätte ich öfter tun sollen. Ich vermisse Jennifers Wärme und das Gefühl der Geborgenheit was sie mir damals in Wilhelmstift gegeben hat. Ich fühlte mich damals von Jennifer verstanden. In meiner Kindheit fand ich Karin sehr hübsch, ich habe sie gemocht aber Jennifer ist der erste und bis jetzt einzige Mensch für den ich ernsthafte Gefühle habe.

Ich habe einfach nur versucht mich bis jetzt zu erklären aber ich weiß immer noch nicht wie ich das wichtigste Formulieren soll. Eine ernst gemeinte Entschuldigung! Darum ist der nächste Absatz nur für Jennifer geschrieben!

Liebe Jennifer, es tut mir alles so Leid was in den 9 Jahren passiert ist. Ich weiß selber nicht wie ich das alles wieder gut machen soll. Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen wie viel Leid auf meine Verantwortung geht und ich bereue es zu tiefst. Ich danke dir dass du wenigstens bis hier hin gelesen hast. Ich hoffe dass du mir eines Tages vergeben kannst.

Ich träume jede Nacht davon mit Jennifer zusammen zu sein aber was ich mir nicht vorstellen kann ist wie eine mögliche Beziehung mit Jennifer aussehen könnte. Ich weiß nur wie wichtig mir Jennifer als Mensch ist unabhängig von irgendwelchen Konstrukten in meiner Inneren Welt (Asperger) die ich aufgebaut habe um Jennifer zu repräsentieren. Ich denke aber dass ich mit Jennifer zusammen meine innere Welt komplett oder zumindest fast komplett verlassen kann. Meine innere Welt ist wie ein Gefängnis für mich aus dem ich gar nicht ausbrechen kann. Sie hält mich zwar am laufen aber verwehrt mir das Glück im Leben. Ich bin mir auf jeden Fall sicher das die innere Welt auf jeden Fall für ein nicht gerade kleinen Teil meines Verhaltens zuständig ist, also auch für jenes verhalten Jennifer gegenüber. Die innere Welt auf der Asperger Seite ist wie ein Übersetzer der meine Borderline bedingte Situation in eine für mich verständliche Sprache übersetzt.

Macht und Kontrolle

Tja, was soll ich jetzt schreiben, 90% Borderline, 10% Asperger Syndrom also 100% psychisch krank? Nein, so einfach ist es leider doch nicht. Es ist sehr kompliziert, von jeden kommt etwas zusammen und dann gibt es noch einige Diagnosen über die ich hier immer noch nicht reden möchte einfach weil darüber zu schreiben mich viel zu sehr belasten würde. Es war schon sehr schwer diesen Text hier zu schreiben. Und ein großer Teil dem ich hinterfragen muss bin ich selbst. Mein eigenes Ich besteht eben aus mir und nur zu einem Teil aus meinen Diagnosen die mir ja von Ärzten und Kliniken zugewiesen wurden. Jennifer hat einmal gesagt ich hatte die Macht über sie. Ironischerweise war Macht und Kontrolle in meinen Leben schon immer ein Thema. Ich wurde von meiner sogenannten Familie immer unterdrückt. Meine Erzeuger haben ihre Macht durch Schläge ausgeübt und der Erzieher im Kindergarten hat auch seine Macht über mich an mir ausgeübt zur Befriedigung seiner eigenen perversen Bedürfnisse! Ich will keine Macht über Jennifer haben. Mir ist klar geworden das, dass was mich in der (teilweise) frühsten Kindheit geprägt hat einfach nur falsch ist. Die Welt funktioniert nicht durch macht und Kontrolle sondern durch soziales Miteinander. Meine Erzeuger sind natürlich der Meinung sie haben alles richtig gemacht, ich muss das einfach mal so als ihre Meinung stehen lassen aber Herr Brandl hat von Überbehütung geredet und viele Kliniken in denen ich war sind der Meinung das in Elternhaus etwas ganz gewaltig schief gelaufen ist.

Als ich dann in die Hackerszene gerutscht bin habe ich ebenfalls sehr schnell gelernt wie wichtig es ist Macht und Kontrolle über andere zu haben und diese auch aufrecht zu erhalten. Da es sich mehr oder weniger um Paradigmen gehandelt hat die ich schon so früh in meinen kleinen Leben auf einer sehr harten Art und Weise bei gebracht bekommen habe viel es mir relativ leicht mich im Internet in diversen Communitys im Darknet durch zu setzen. Als ich dann jedoch in das Wilhelmstift gekommen war und mit der Realität konfrontiert war blieb mir nur ein Weg und dieser war mich an das gelernte was bis dato immer funktioniert hat zu halten. Andere Menschen waren mir bis dahin ehrlich gesagt auch egal. Alles war super! Ich hatte meine Delphine und meine Computer also alles was ich gebraucht habe. Doch als ich Jennifer kennen gelernt habe und mich in sie auch noch verliebt habe, als ich plötzlich etwas gespürt habe was ich zu vor noch nie hatte; echte Gefühle! Das war für mich ein komplett neues Terrain. Und als Jennifer dann gesagt hat das wir uns ja am nächsten Tag in der Mittagsruhe (ja die Station G2 der Wilhelmstift Psychiatrie hat tatsächlich eine Mittagsruhe) kennenlernen könnten, da war ich über glücklich. Ich weiß bis heute nicht ob Jennifer das ironisch gemeint hat oder ob sie es ernst gemeint hat. Ich selbst denke das Jennifer es ernst gemeint hat aber ich bin mir bei dieser Frage die mich schon so lange ich Jennifer kenne beschäftigt einfach nicht sicher. Ich denke das liegt an meinen Asperger Syndrom das ich die nonverbalen Signale einfach nicht erkennen konnte. Aber von Herzen her bin ich mir sicher das Jennifer es ernst gemeint hat.

Was eigentlich eine Analyse von mir werden sollte ob ich jetzt ein Borderliner oder doch nur ein Asperger Autist bin ist zu einer Analyse meines Lebens und einer Relation meines schlimmen Verhaltens gegen über Jennifer geworden. Ich glaube schon dass meine Krankheiten damit reinspielen aber ich habe für mich selber festgestellt dass in meinen Leben sehr viel schief gegangen ist. Viele sagen Jennifer hat mich nicht verdient, und wenn ich mich selber im seelischen Spiegel ansehe haben sie sogar Recht. Ich will ein guter Mensch sein doch ich habe mich leider viel zu Böse verhalten. Fast schon so wie der Teufel auf Erden. Ich weiß nicht ob ich noch mal den Weg zurück zu Gott finden werde aber ich hoffe es. Ich möchte so gerne der Mensch sein den Jennifer lieben kann doch das ist denke ich nicht mehr so wahrscheinlich. Gleichzeitig ist die Hoffnung auf Jennifers Liebe das einzige was mich noch am Leben hält. Jennifer ist der Grund dass ich gegen meine Suizidgedanken ankämpfe und immer vorsichtig bin mich ja nie zu tief zu Ritzen.

Was mir jetzt klar geworden ist, ich kann habe Gefühle auch wenn sie dank meiner Borderline Störung meistens immer sehr tief in mir vergraben sind und das Liebe schön sein kann aber nicht für mich. Liebe tut weh und Liebe und Hass sind für mich viel zu nahe bei einander. Nähe und Distanz sind für mich ein Thema das sehr Problembehaftet ist und mich genau wie die tiefste innige Sehnsucht nach Jennifer mein ganzes Leben lang begleiten wird. Ich bin froh darüber das ich wenigstens eine Hand voll wahrer Freunde habe die mich nicht wegen meiner Computerkentnisse ausnutzen. Von einer großen Menge an aktuellen Freunden sollte ich mich (auch zum Wohle von Jennifer) aber besser doch trennen.

Wer mich benutzen will um sich Zugang zu Geld oder Daten fremder Menschen zu verschaffen muss selber Hacken lernen. Ich bin ein Mensch und kein Exploit! Auch wenn ich meine Gefühle nicht immer zeigen kann oder sie vielleicht auch anders zeige als normale Menschen, so habe ich doch Gefühle. Ich bin inzwischen sehr Paranoid geworden und weiß selber nicht mal wem ich vertrauen kann. Absolutes Vertrauen wird es von mir aber für niemanden geben außer für Jennifer!

Meine Identität werde ich wohl nie zurückbekommen. Ich selbst heiße Herbrich. Und diesen Namen habe ich mir gegeben weil der Nachname Herbrich für mich mit positiven Gefühlen und Emotionen verbunden ist. Meinen richtigen Nachnamen konnte ich nicht tragen weil er mit sehr belastenden und teilweise auch traumatischen Erinnerungen an die Ereignisse im Kindergarten und Elternhaus assoziiert ist. Meine Erzeuger haben mich damals geschlagen und meine Erzeugerin hat sogar zu mir gesagt ich bring dich um nur weil sie Angst hatte das wir zu spät zum Arzttermin kommen und sie Geld dafür zahlen müsste. Sie spielt es immer noch runter und denkt so frei nach dem Motto ist doch halb so schlimm; für mich selbst ist es aber immer noch sehr Schlimm. Dieses Ereignis war für mich sehr prägend, da wurde mir aufs Neue verdeutlicht wie wichtig Macht und Kontrolle ist. Eine Tugend die ich am liebsten nie gelernt hätte. Und das ich das an Jennifer weiter gegeben habe das belastet mich sehr. Mir blieb nichts anders übrig als große Schutz-Mechanismen in meiner eigenen Welt zu konstruieren und mich immer mehr und mehr in meine eigene innere Welt zurück zu ziehen.

Leider stört es Jennifer verständlicher Weise das ich ihren eigenen Nachnamen als meinen verwende. Ich wünschte ich könnte meinen richtigen Nachnamen verwenden aber das kann ich einfach nicht. Dadurch entsteht in mir ständig eine Spannung die schwer aus zu halten ist. Wen ich wenigstens amtlich Herbrich heißen würde, dann würde es mir ein bissen besser gehen. Ich weiß nicht mal ob Jennifer meine Seite der Situation überhaupt verstehen kann. Ich selber konnte auch nie mit Jennifer offen darüber reden. Jennifer hat mir mal gesagt sie mag ihren Nachnamen auch nicht als wir über dieses Thema geredet haben. Ok, im Vergleich zu dem hier war es er Oberflächlich.

Es gab eine Zeit in der ich Jennifer so sehr vermisst habe und sie so lange nicht mehr gesehen das ich selbst einfach Jennifer sein wollte. Ich wollte genau so sein wie sie. Ich wünschte immer noch ich hätte ihre Krankheiten oder es gebe einen Weg um Jennifers Krankheiten auf mich zu übertragen damit Jennifer ein glückliches Leben führen kann und ich an Jennifers Stelle leiden muss bis in alle Ewigkeit. Verdient habe ich es mir. Jennifer hat es nicht verdient das es ihr schlecht geht!

Was Jennifer verständlicherweise (und auch mich selbst) immer an mir gestört hat ist dass wenn ich was gemacht habe und sie mich darauf angesprochen hat, dann bin ich automatisch immer in Abwehrhaltung gegangen und habe gelogen. Ich habe inzwischen begriffen so ein Verhalten wie ich es damals an den Tag gelegt habe kein Vertrauen schafft sondern er das Gegenteil erzeugt, nämlich Misstrauen. Ich merke je mehr ich über das alles hier Nachdenke wie sehr ich doch noch an mir Arbeiten muss um Jennifer würdig zu werden. Ich wünschte ich hätte Hilfe dabei. Wenn mir Jennifer zur Seite stehen würde und diesen langen Weg mit mir zusammen gehen würde wäre es bestimmt einfacher für mich. Aber Jennifer ist auf jeden Fall ein gutes Ziel im Leben was ich erreichen möchte. Und um sie zu bekommen muss ich viel, ja sogar sehr viel an mir und meinen Problemen arbeiten.

Ich habe hier auf meiner Homepage schon so viel über mein Leben geschrieben aber das was mich wirklich beschäftigt, das was mich ausmacht das habe ich immer verdrängt. Ich denke ich vollziehe gerade einen sehr wichtigen und großen Schritt in meiner Weiterentwicklung. Ich habe jetzt endlich ein wenig mehr Klarheit über mich selbst so dass ich jetzt weiß wo ran ich bei mir selber dringend arbeiten muss. Ich weiß nicht wie sehr mir die Zukunft gefällt aber ich muss es drauf ankommen lassen. Sich umbringen und einfach aufgeben kann ich nicht machen, alleine wegen Jennifer. Obwohl Jennifer mir verständlicherweise gesagt hat ich soll mich umbringen denke ich das auch Jennifer nicht glücklich sein wird wenn sie weiß dass ich mich wegen ihr mein Leben genommen habe. Und wenn es mir schon schlecht gehen muss im Leben, dann soll es wenigstens Jennifer gut gehen!

Ich weiß mit mir selbst einfach nichts mehr anzufangen. Das ewige grübeln bringt mich einfach nur noch tiefer in einen Strudel aus Depression und den Konsum von teilweise auch harten Drogen. Viele Borderliner konsumieren Drogen. Nach dem ich mir diesen Text selber noch mal durch gelesen habe wird mir auch klar das sich die Borderline Persönlichkeitsstörung bei mir aus den ganzen Erlebnissen in meiner Kindheit gebildet hat. Es fällt mir sehr schwer über das was ich hier schriebe so ohne weiteres selbst mit einer Vertrauensperson zu reden. Ich weiß nicht einmal ob ich mit Jennifer über das alles hier so ohne weiteres reden könnte, auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche mit Jennifer über alles das hier reden zu können. Es ist nicht einmal eine Frage des Vertrauens sondern die Tatsache dass ich Angst habe wie andere Menschen und insbesondere Jennifer von mir denken. Und das Asperger typische Problem das ich nicht zwischen den Zeilen lesen kann. Alles Nonverbale kann ich nicht ohne weiteres interpretieren. Wenn ich es hier mit meinen Delphinen zusammen aufschreibe, dann ist es viel einfacher für mich. In diesen Moment sind wir ja alle unter uns. Meine Delphine würden mir nie Vorwürfe machen. Die Delphine sind meine einzigen Bezugspersonen, einige von ihnen begleiten mich schon mein ganzes Leben lang und werden auch noch den Rest meines Lebens bei mir sein. Früher bevor ich Jennifer kennen gelernt habe hat mir das auch alles ausgereicht. Doch inzwischen sind auch die Delphine nicht mehr das was sie für mich waren. Wenn die Fassade eines doch so heilen Systems plötzlich anfängt zu bröckeln und sich irgendwann mit der Zeit Risse auftun die immer größer und größer werden, dann ist die Zeit gekommen wo ich mich der Realität stellen muss. Und diese Realität wird wahrscheinlich so aussehen das es nie was zwischen Jennifer und mir wird aber ich darf die Hoffnung einfach nicht aufgeben.

Das was jetzt gerade passiert mit mir und in mir ist einfach so zu erklären. Ich schreibe gerade einfach nur das auf was ich gerade denke und fühle. Ob mich die anderen Leute die das hier lesen verurteilen ist mir egal. Ich kenne die meisten Leute die meine Homepage lesen nicht einmal. Ich hoffe nur dass wenn die richtigen Menschen das hier lesen, das diese mich dann ein wenig besser verstehen können und sich in mich und meine Lage auch nur ansatzweise hineinversetzen können.

Ich habe in meiner Persönlichkeit einige wenige aber dafür vielleicht sogar stärker ausgeprägte Elemente aus dem Asperger Syndrom aber auch sehr viel, ok viel mehr aus Spektrum der Borderline Persönlichkeitsstörung. Und ich habe inzwischen auch angefangen zu ergründen wo her meine Borderline Störung resultieren könnte. Viel interessanter finde ich gerade dass ich mich mit dem größten Problem in meinem Leben beschäftigen konnte. Ich habe mich mit den Thema Jennifer, meiner Liebe zu ihr und den an Stalking grenzendes verhalten sehr gut aus einander setzen können. Vor allem dingen aber sehr konstruktiv. Das ist mir bis jetzt noch nicht gelungen! Doch jetzt wo ich die Fehler im Programm kenne kommt der schwierigste Part, und zwar diese Fehler zu korrigieren. Ich weiß nicht mal ob meine Betreuer aus dem PST mir dabei helfen können. Wie sich hier gezeigt hat ist es doch viel zu umfangreich. Für mich selbst auf jeden Fall. Ich brauche dringend eine Therapie und einen Psychiater. Das könnte dann auch der erste Schritt sein. Und Jennifer als Skill zu missbrauchen, ihr hinter her zu laufen nur damit es mir für einen kurzen Moment besser geht ist auch nie das richtige gewesen. Doch es fühlte sich für mich gut an, wie es Jennifer dabei ging habe ich ignoriert. Ich glaube Herr Brandl hatte doch recht, ich war viel zu egoistisch. Ich habe viel zu sehr an mich und meine Bedürfnisse gedacht dass ich Jennifer und ihre Bedürfnisse völlig ausgeblendet habe. Ich komme mir sehr mies vor wenn ich daran zurück denke. Und doch liebe ich Jennifer viel mehr als mich selbst. Stimmt der Satz, wie soll dich jemand anders Lieben wenn du dich nicht einmal selbst lieben kannst vielleicht doch? Ich weiß es nicht!

Ich Liebe Jennifer und Hasse mich selbst, diese Einstellung von mir zu meinen Leben hat dazu geführt das ich mich gar nicht mit mir selbst so Kritisch auseinandergesetzt habe wie ich es jetzt tue und das hätte ich schon sehr viel früher tun sollen. Dann hätte ich auch erkannt wie sehr Jennifer und meinen verhalten leidet. Das Jennifer so einen Aleksandar nie lieben kann sollte mir schon viel früher aufgefallen sein, doch leider ist es mir nie aufgefallen.

Mit meinen Hack in das Wilhelmstift habe ich nicht nur Jennifer noch weiter von mir weg getrieben sondern auch Michelle, eine damals sehr gute Freundin und sehr eine wichtige Bezugsperson für mich für immer verloren. Michelle hält mich auch für geisteskrank was ich auch bin. Und das Wilhelmstift lädt mich nicht mal mehr zum Sommerfest ein seid dem Hack. Menschen und Einrichtungen die mir wichtig sind haben sich von mir abgewandt weil ich unbedingt etwas machen musste was ich im Herzen nicht mal wollte. Wenn ein die inneren Zwänge packen muss man dagegen Kämpfen und ich habe wie ein Feigling einfach nachgegeben.

Ich hasse mich selbst als Mensch für das was ich bin, ich will nicht mehr der Aleksandar sein der ich war, ich will mich ändern! Doch nicht mal das UKE will mir helfen, sie machen das nur weil es mein Sektor Krankenhaus ist also aus Zwang. Allein die Tatsache dass es so ist tut mir im Herzen weh. Ich fühle mich einfach von allen gehasst und fehl am Platz auf dieser Welt.

Sich selbst zu bemitleiden ist aber auch keine Lösung, letztendlich muss ich die Situation so Akzeptieren wie sie ist. Ich muss lernen mit meinen Fehlern zu Leben in der Hoffnung das sie irgendwann in ferner Zukunft vergeben werden aber ich selbst kann nichts erzwingen. Ich weiß nicht einmal ob ich Glücklich mit Jennifer gewesen wäre wenn ich es damals geschafft hätte sie zu einer Beziehung oder zu einem Leben mit mir zu Zwingen. Und selbst wenn ist es aus heutiger Sicht wo ich reifer und weiser geworden bin nicht das Leben mit Jennifer an meiner Seite was ich gewollt hätte. Ich Liebe Jennifer und wahre Liebe ist gegenseitiges Vertrauen, auf die Träume, Wünsche und Bedürfnisse seiner Frau oder Freundin Rücksicht zu nehmen. Selbst auch mal was seine Bedürfnisse angeht ein wenig zurück zu treten. Der Weg dorthin bis ich dass alles kapiert habe war ein sehr langer und Harter Weg.

Sich mit seinen eigenen Leben so wie ich es hier tue aus einander zu setzen ist schon in der Psychiatrie sehr anstrengend und schwierig. Ich bin überrascht dass ich es bis hier hin schon mal alleine geschafft habe. Ok meine Delphine haben mich unterstützt aber den Weg bin ich alleine gegangen. Die Wichtigste Zeit in meinen Leben hat am 17.12.2010 im Wilhelmstift begonnen.

Als Liebeswahn würde ich meine Liebe zu Jennifer nicht bezeichnen, ich versuche obwohl es sehr schwer ist die ganzen Ereignisse sachlich zu analysieren wenn gleich hier sehr viele Gefühle mit im Spiel sind. Ich will einfach nicht mehr so weiter machen wie biss her, darum muss ich einfach die Karten einfach für mich selbst offen auf den Tisch legen! Ich bin es einfach Jennifer und allen Leuten die ich mit meinen bisherigen verhalten verletzt habe Schuldig offen zu legen was in mir passiert ist das es so weit gekommen ist wie es gekommen ist.

Ich habe Dinge getan die sind einfach unverzeihlich. Vieles was mir vorgeworfen wurde habe ich gemacht, einiges aber auch nicht. Doch sei es drum. Am Ende muss ich selbst mit der Schuld leben die ich mir auf die Schultern geladen habe. Ich kann Jennifer nicht für meine Krankheiten verantwortlich machen genau so wenig wie meine Erzeuger. Sie haben Fehler gemacht und es sind Gefühle entstanden die sich sehr langsam ändern werden, wenn sie sich überhaupt ändern werden. Sowohl bei mir als auch bei Jennifer!

Ich glaube die Tatsache das Jennifer aus Hamburg weggezogen ist hat mich wach gerüttelt und mir bewusst gemacht das ich an mir was ändern muss. Ich kann Jennifer nicht mehr so wie früher hinter her laufen. Sonst wird sie immer weiter und weiter weg rücken von mir. Ich selbst bin das Problem und nicht Jennifer und das muss ich so akzeptieren. Und dass meine Welt auf dem Leben von Jennifer basiert oder inzwischen nur noch aus dem Leben von Jennifer besteht ist nicht gut. Das ist selbst für mich schon zu Krankhaft. Ich kann verstehen wieso mich alle damals von Jennifer fernhalten wollten. Ich glaube das war damals für Jennifer auch besser so. Damals habe ich bei Dr. Walter eine nahezu unendliche Liste von Gründen präsentiert warum sich die Bilder und Daten von Jennifer nicht aus meinen System löschen lassen. Die Wahrheit ist: Die Bilder von Jennifer sind alles was mich noch Glücklich machen kann im Leben. Die Sehnsucht nach Jennifer zerfrisst mich einfach nur innerlich. So lange bis von mir selbst nichts mehr übrig bleibt.

Ich habe jetzt schon so viel geschrieben aber ich finde einfach noch kein Ende weil so viele Dinge auf meiner Seele brennen die ich noch loswerden möchte, nur weiß ich nicht wie ich sie aufschreiben und am besten formulieren kann. Ich bedanke mich erst mal für das Lesen dieses großen Textes und hoffe dass du mich jetzt etwas besser verstehen kannst.